Der Südharz war unter der NS-Herrschaft spätestens ab 1943 zu einem Schwerpunkt der Rüstungsindustrie entwickelt worden. Daraus folgte eine hohe Dichte an Zwangsarbeit in der Industrie sowie für Infrastrukturmaßnahmen. Am Beispiel der Stadt Osterode läßt sich die Gesamtheit der Lagertypen von der Schutzhaft 1933 über Fremdarbeiterlager bis zu KZ-Außenlagern mit Vernichtung durch Arbeit in ihrer historischen Entwicklung im Dritten Reich bis 1945 ablesen. Ganz im Gegensatz dazu stand bis in jüngste Zeit im Landkreis Osterode das fast völlige Vergessen und Verdrängen von Ereignissen und Stätten, keine Tafeln, Steine, Dokumentationen, keine Erinnerungsarbeit.

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